Der Bass-Bariton Georg Festl ist seit der Spielzeit 2017/18 am Staatstheater Darmstadt engagiert. Er gab dort sein von der Fachpresse hochgelobtes Debüt als "Saint François d'Assise" in Messiaens gleichnamiger Oper und wurde dafür als "Nachwuchskünstler des Jahres" nominiert. Er war unter anderem auch als "Figaro" in Le nozze di Figaro zu sehen, sang "Papageno" in Die Zauberflöte und "Frank" in Die Fledermaus. Am Theater Freiburg stand er letzte Spielzeit als "Golaud" in Pelléas et Mélisande auf der Bühne. In der Spielzeit 2019/2020 wird er am Staatstheater Darmstadt "Sam" in Trouble in Tahiti, "Don Fernando" in Fidelio und "Tschick" in Ludger Vollmers gleichnamiger Oper singen. Am Opernhaus Zürich wird er als "Masetto" in Don Giovanni gastieren.

Während seines Studiums war der Sänger bereits von 2015 bis 2017 Mitglied des Solistenensembles des Staatstheater Augsburgs. Er war in zahlreichen Produktionen zu sehen, wie z.B. in Hoffmanns Erzählungen (als Luther und Crespel), Tosca (als Angelotti und Meßner), Idomeneo (als Die Stimme) Lady Macbeth von Mzensk (als Hausknecht / 3. Vorarbeiter / Polizist), Kaspar Hauser (als Scheurl/Pirch) und Simplicius Simplicissimus (als Bauer). Des Weiteren sang er während der Münchener Biennale am Gasteig in dem Stück Speere Stein Klavier die männliche Hauptpartie.  Zuvor gastierte er am Mainfrankentheater Würzburg mit mehreren Partien.

Im Jahr 2014 sang er dank eines Stipendiums des Bayerischen Staats und der Regierung Quebecs bei zahlreichen Konzerten in Montreal. Hier war er Teilnehmer der "Jeunes Ambassadeurs Lyrique". Zeitgleich wurde er auch mit einem Stipendium des Richard-Wagner-Verbands ausgezeichnet. 

Georg Festl wurde in Nürnberg geboren. Er studierte zunächst Musik und Englisch auf Lehramt bevor er 2011 sein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Würzburg unter Prof. Endrik Wottrich begann. Seinen Master führte er bei Prof. Christiane Iven fort. Zusammenarbeiten mit Künstlern, wie Jukka Rasilainen und Kirsten Schötteldreier komplettierten seine Ausbildung.